Der Herbst hat Einzug gehalten

Der Herbst hat im Garten Einzug gehalten. Die Sonne steht schon sehr tief und wirft mehr Schatten als im Sommer. Morgens liegt Tau auf dem Rasen und den Blättern der Pflanzen. Es ist frischer geworden. Aber die Natur gibt noch einmal alles, bringt so viele Farben hervor, dass das Auge kaum alles erfassen kann. Wir konservieren diese Farbenpracht in unseren Erinnerungen und in den Blüten, die wir jetzt zum Trocknen schneiden. Außerdem denken wir bereits an das kommende Frühjahr. Nigella, Dill, Feldrittersporn, Ringelblume können den Winter gut überstehen und werden als Coolflowers bereits jetzt gesät. Dadurch blühen sie früher im Jahr. Außerdem stecken wir eine Menge Blumenzwiebeln in die Erde. 

Zeit zu ernten ….

Es macht richtig viel Spaß, jetzt morgens in den Garten zu kommen. Der Tag erwacht, die richtige Zeit, um die reichlich blühenden Blumen zu schneiden. Tagpfauenauge, Hummel, Zitronenfalter und allerlei andere Insekten sind auch schon unterwegs und laben sich am Nektar der Blüten. Sie zu beobachten, hat etwas meditatives. Der August ist aber auch die Zeit, an das nächste Jahr zu denken. An trockenen Tagen wird Samen geerntet, Blumen zum Trocken geschnitten. Bald kommen die Coolflowers in die Erde – Pflanzen, die einen Winter aushalten, die Kälte sogar brauchen, um sich zu entwickeln. 

Der Sommer ist da. Die Blumenbeete stehen in voller Blüte

Der Juni begann hochsommerlich, trocken und warm. Die kleinen Pflänzchen hatten gewurzelt und brauchten viel Wasser, um zu wachsen. Der Regen kam dann mit Verspätung im Juli. Sommerblumen, die sonst eher im August blühen, strahlen bereits im Juli. Andere ließen sich Zeit, sodass im Juli eine Mischung von Früh- und Hochsommerblumen entstand und für viele bunte Sträuße sorgte. Allerdings ließ der teils kräftige Regen auch so manche Blüte vorzeitig vergehen. Aber wir hatten Glück, auch wenn so manches Mal der Regenmesser bis zu 30 Liter pro qm zeigte, konnte der Boden diese Mengen gut verkraften.

Es kann geerntet werden …

Seit Anfang Juni scheint der Blumengarten zu „explodieren“. Bis Mitte Mai war es immer wieder kalt. Jetzt herrschen Hochsommertemperaturen. Diese „Sprung“ ist für Menschen und Pflanzen nicht einfach. Gerade jetzt brauchen die Einjährigen besonders viel Aufmerksamkeit und natürlich Wasser, wenn es wochenlang nicht regnet. Stauden, die sich schon gut in der Erde verwurzelt haben, sind weniger anfällig in dieser Trockenheit. Wichtig bei den Stauden ist es, Verblühtes auszuputzen, damit nicht die gesamte Kraft in die Samenbildung geht (sofern man keine Samen möchte). Ich lasse vor allem die Akelei sich selbst aussäen. 

Frühling heißt Pflanzzeit

Der Frühling ist für uns Slowflowerfarmer eine sehr arbeitsreiche, aber auch schöne Zeit. Alle vorgezogenen Pflänzchen kommen ins Beet. Es wird gesät, was die Beete hergeben. Jetzt heißt es Geduld haben, aber bald werden uns hier herrliche Blüten erfreuen. So wie diese Narzissen und Tulpen, die im vergangenen Herbst gepflanzt wurden. 

April, April, April ….

Auch wenn der April immer wieder Schneeschauer in unsere Breiten schickt, lässt sich der Frühling nicht aufhalten. Bald werden die Blüten der Narzissen zu sehen sein. Und auch im Haus und Gewächshaus tut sich einiges. Die einjährigen Sommerblumen werden vorgezogen. Zinien, Löwenmäulchen, Levkojen, Skabiosen u.v.a warten auf wärmere Tage, damit sie ausgepflanzt werden können.

Der Frühling lässt sich bereits erahnen

Noch liegt Schnee auf den Beeten, die Temperaturen steigen tagsüber auf nicht mehr als 1 Grad. Aber die ersten Spitzen der Narzissen strecken sich schon einmal aus der Erde in Richtung Licht und Sonne. Und auch Coolflowers, im Herbst gesät, bereiten sich auf den Frühling vor. Bald ist es soweit.

Die Blumensaison ist zu Ende gegangen, der Garten liegt derzeit im Winterschlaf unter einer Schneedecke von rd. 25 cm

Seit dem Dezember befindet sich der Garten im Winterschlaf. Die Zwiebeln für die Frühblüher sind im Boden. Die Coolflowers und empfindlichen Stauden überwintern unter Stroh oder haben eine Abdeckung aus Laub bekommen. Die Rosen sind geschnitten und die Knollen der Dahlien eingelagert. Jetzt ist es Zeit, die neue Gartensaison zu planen….. 

Der November steht vor der Tür, es hat die ersten Fröste gegeben, deshalb mussten die Dahlien aus dem Boden. Viele Einjährige haben sich in diesem Sommer so verausgabt, dass sie jetzt kaum noch Blüten tragen. Das heißt, alles muss aus dem Boden, wird zerkleinert und als Kompost aufgeschichtet, damit daraus wieder gute, neue Gartenerde werden kann … für die nächste oder übernächste Blumensaison.

Der goldene Herbst ist da

Seit wenigen Tagen ist auch kalendarischer Herbst. Die Herbstfarben haben schon seit mehr als 3 Wochen Einzug gehalten in den Garten. Gelb, Gold, Orange, Braun … so leuchten die Blumen mit der Sonne um die Wette. Auch wenn es regnet, lassen diese Farben die Sonne erahnen.

Es ist die Zeit der Ernte. Aber es ist auch schon wieder Zeit, das neue Gartenjahr zu planen. Jetzt kommen die Blumenzwiebeln für die Frühblüher ins Beet und Coolflowers werden gesät. Als Coolflowers eignen sich u.a. Löwenmäulchen, Scabionen, einjähriger Rittersporn, Kornblumen, Mutterkraut. Mit etwas Winterschutz (Stroh, Laub …) bringt man die Saat gut über den Winter und hat bereits früh im Jahr Blumen, die sonst erst viel später blühen würden. 

Was für eine Farben- und Formenvielfalt

Wohl kaum eine Blume bringt so eine Formen- und Farbenvielfalt hervor wie die Dahlie.  Völlig zu unrecht findet man sie kaum in den Blumenvasen. Schneidet man die Blüten zeitig, wenn sie noch nicht geöffnet sind, halten sich auch Dahlien bis zu 6 Tagen in der Vase und erfreuen uns ganz wunderbar.  Dahlien blühen vom Juli bis zum ersten Frost.

Insekten … im Garten gern gesehene Gäste

Es ist ein Schwirren und Brummen in diesen Sommertagen im Garten. Der Tisch ist sowohl für Bienen, Hummeln als auch anderen Insekten reich gedeckt.

Die Dahlien beginnen zu blühen … welch eine Pracht

Ab Mitte Juli sind sie zu bewundern … die Dahlien. Sie machen nur zweimal im Jahr richtig viel Arbeit. Im Mai – nach dem letzten Frost – wenn sie ins Beet kommen und im Herbst – nach dem ersten Frost – wenn die Knollen ausgegraben und eingelagert werden. Aber diese Mühe lohnt, wie man unschwer erkennen kann.

Mit der Sommersonnenwende wird es bunt im Garten. Die Kornblumen, die man sonst nur noch selten findet, ziehen viele Insekten an und sind mit ihrem Blau eine Augenweide. Gemeinsam mit anderen Blüten entstehen farbenfrohe Sträuße.

Im Gegensatz zum vergangenen Sommer ist dieser bisher nicht so trocken. Das lässt die Blumen herrlich gedeihen.

Mit dem Regen im Mai kam das Unkraut. Slowflowers anzubauen bedeutet, natürlich zu gärtnern. Das heißt, das Unkraut (Beikraut) ist auch nützlich, um Insekten und Schmetterlinge anzulocken. Aber so leid es mir tut, wenn es den Blumen den Platz streitig macht, muss es raus. Es findet seinen Platz auf dem Kompost, aus dem der wichtige Humus entsteht, oder wird zum mulchen verwendet. 

Im Frühjahr 2020 war es dann soweit. Die ersten Stauden konnten gepflanzt werden. Das Frühjahr brachte jedoch immer wieder frostige Nächte, sodass ein Schutz der Neupflanzungen nötig war.

Nachdem der Boden gelockert war, konnte gesät werden. Allerdings dauerte es eine zeit, bis die Saat aufging. Anfang Mai kamen die Dahlien ins Beet und mit den Eisheiligen war auch die Sorge, die Pflänzchen könnten erfrieren, verschwunden.

Als ich dieses Stück „Garten“ sah, wusste ich, hier werden Blumen blühen, die ohne Pestizide gedeihen dürfen. Vor der Blumenpracht brachte das aber eine Menge Arbeit.